Kabinett berät über Kita-Öffnung und Corona-Verordnung

Kabinett berät über Kita-Öffnung und Corona-Verordnung

Die Brandenburger Landesregierung will ihre Corona-Verordnung grundlegend aktualisieren. Bisher sind dort etwa die Kontaktbeschränkungen, die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz und die Verbote zum Beispiel von Veranstaltungen und Versammlungen aufgeführt. Die bisher beschlossenen Lockerungen wurden als Ausnahmen ergänzt. Das Kabinett berät am Dienstag in Potsdam darüber, ob es im Rahmen der Aktualisierung künftig um Gebote geht und nicht mehr grundsätzlich um Verbote mit Ausnahmen. Die jüngste Fassung der Corona-Verordnung stammt vom 27. Mai, sie läuft am kommenden Montag aus und muss deshalb erneuert werden.

Kitaöffnung

© dpa

Kinder spielen in einem Kindergarten mit einer klingenden Murmelbahn.

Das Kabinett berät am Dienstag auch darüber, dass die Kitas nach wochenlangen Beschränkungen vor den Sommerferien wieder komplett öffnen sollen. Ein Beschluss dazu soll nach Angaben von Regierungssprecher Florian Engels allerdings erst am kommenden Freitag gefasst werden.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Geklärt werden muss nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur noch, wie es in den Kitas mit Hygieneregeln, möglichen Corona-Tests und der praktischen Organisation des Personals aussieht. Seit 25. Mai gilt in den Brandenburger Kitas wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb. Die Kinder werden zumindest an einem Tag in der Woche wieder mehrere Stunden lang betreut, davor gab es nur eine Notbetreuung.
Bei den Beratungen des Kabinetts am Dienstag geht es auch um den Start der Schule nach den Sommerferien, die am 25. Juni beginnen. Seit dem 25. Mai sollen alle Schüler wieder zumindest tageweise in den Unterricht in der Schule gehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Juni 2020 06:20 Uhr

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