Elch-Zwillinge aus Wildpark Schorfheide gestorben

Elch-Zwillinge aus Wildpark Schorfheide gestorben

Der Wildpark Schorfheide trauert um seine Elch-Zwillinge. Die vor wenigen Wochen zur Welt gekommenen Tiere sind tot. Das sagte Wildparkleiterin Imke Heyter der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Die Elche seien innerhalb eines Tages gestorben. «Wir sind sehr traurig», sagte Heyter. Die fünf Jahre alte Elchkuh Lille Sol (schwedisch für «Kleine Sonne») hatte die Elch-Zwillinge zur Welt gebracht. Viele Besucher des Wildparks seien auch wegen der Elchfamilie gekommen, sagte Heyter.

Elche

© dpa

Die beiden wenige Tage alten Elchzwillinge sind ganz dicht bei ihrer Mutter in einem Gehege im Wildpark Schorfheide.

Zur Todesursache konnte die Wildparkleiterin noch keine Angaben machen. Die Tiere hätten die ersten Lebenstage gut überstanden und einen guten Eindruck gemacht, sagte Heyter. Derzeit würden sie obduziert. «Wir müssen abwarten, was die Untersuchung bringt.» Sie wies darauf hin, dass Elchhaltung sehr schwer sei, weil die Tiere sehr anfällig für Parasiten und anspruchsvoll in der Ernährung seien.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Seit 1997 gibt es im Wildpark Schorfheide Elche, 13 wurden dort geboren. Um Inzucht zu vermeiden, werden sie meist an andere Zoos und Tierparks vermittelt. In der insgesamt 110 Hektar großen Anlage am Rande von Groß Schönebeck (Barnim) leben etwa 250 Tiere und 25 Arten: europäische Wildtierrassen, die einst in freier Wildbahn heimisch waren. Jährlich kommen rund 100 000 Besucher.
Heyter berichtete von anderem Tiernachwuchs im Wildpark. Darunter seien drei Luchskinder, die Besucher möglicherweise innerhalb der nächsten zwei Wochen sehen könnten. Auch bei den Fischottern und den polnischen Wildpferden gebe es Nachwuchs.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 29. Mai 2020 14:25 Uhr

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