Merkel: Bund und Länder müssen in Krise gemeinsam vorgehen

Merkel: Bund und Länder müssen in Krise gemeinsam vorgehen

Bund und Länder müssen in der Corona-Krise nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter gemeinsam vorgehen. «Ich bin sehr einverstanden, dass jeder im Rahmen seiner Zuständigkeiten arbeitet», sagte Merkel (CDU) am Mittwoch nach einer Videokonferenz mit den Ost-Regierungschefs. «Das heißt aber auch, dass mir als Bundeskanzlerin und der ganzen Bundesregierung schon wichtig ist, dass wir in grundsätzlichen Fragen eine Übereinstimmung haben.»

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

© dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht.

Nötig sei ein gemeinsamer Schutzrahmen, auf den sich Bund und Länder auch verständigt hätten: «Das heißt 1,5 Meter Mindestabstand, das heißt Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Personennahverkehr und da, wo die 1,5 Meter Abstand nicht eingehalten werden können», so Merkel. Wichtig sei auch die Grenze von 50 oder in manchen Ländern 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche, ab der ein Notmechanismus greifen soll.
«Wir leben immer noch am Anfang der Pandemie», unterstrich Merkel. «Wir haben keinen Impfstoff, wir haben kein Medikament bis jetzt. Aber wir haben eine bessere Kontrolle gewonnen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Mai 2020 17:30 Uhr

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