Trotz Öffnung: Gastronomen in Brandenburg fehlt der Umsatz

Trotz Öffnung: Gastronomen in Brandenburg fehlt der Umsatz

Trotz der Öffnung von Restaurants und Cafés bleibt die Gastronomie in Brandenburg hinter ihren Umsatzerwartungen zurück. Nach Angaben des Branchenverbands Dehoga Brandenburg vom Dienstag liegen die Einbußen seit dem 1. März bei 78 Prozent. Viele Unternehmen gehen laut einer Dehoga-Umfrage davon aus, in diesem Jahr nur die Hälfte ihres üblichen Umsatzes zu erzielen.

«Unter den aktuellen Bedingungen werden viele Unternehmen das nicht überleben», sagte Präsident Olaf Schöpe laut Mitteilung. Demnach haben rund neun von zehn Lokalen inzwischen wieder geöffnet, machen aber deutlich weniger Umsatz als üblich. An der Umfrage nahmen laut Dehoga zwischen dem 22. und 25. Mai rund 250 Gastronomen von insgesamt 1000 Mitgliedern in Brandenburg teil.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Seit dem 15. Mai dürfen Restaurants, Cafés und Kneipen nach mehrwöchiger Corona-Zwangspause wieder öffnen. Zwischen den Tischen gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern, gegessen und getrunken werden darf nur am Platz, um 22 Uhr müssen die Gäste nach Hause.
84 Prozent der von der Dehoga befragten Einrichtungen gaben an, dass sie unter den Auflagen nicht wirtschaftlich arbeiten können - auch wenn die meisten Kunden Verständnis für die Hygieneregeln hätten. Schöpe forderte deshalb erneut schelle und verbindliche Hilfen von der Politik: «Wenn es so weiter geht, wird es noch im Sommer erste Entlassungen auch in unserer Branche geben.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. Mai 2020 15:48 Uhr

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