Ministerin Lange hofft auf Normalität in Europa

Ministerin Lange hofft auf Normalität in Europa

Die von der Bundesregierung angekündigten Lockerungen der Grenzkontrollen und internationalen Verkehrseinschränkungen sind aus Sicht von Brandenburgs Europaministerin Katrin Lange (SPD) das richtige Signal. Es müsse schnellstmöglich wieder Normalität in Europa und im internationalen Verkehr Einzug halten, betonte Lange am Mittwoch in Potsdam. Es sei richtig, dass vorsichtig und schrittweise vorgegangen werde. «Die Corona-Lage ist noch nicht vorbei und könnte noch manche Unwägbarkeiten enthalten.»

Katrin Lange (SPD) zieht einen Mundschutz auf

© dpa

Katrin Lange (SPD) zieht einen Mundschutz auf.

Erneut werde sie mit der polnischen Seite Kontakt aufnehmen, um über eine Lösung für die Quarantäneregelungen für polnische Beschäftigte im Gesundheitswesen zu sprechen. In den grenznahen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs gebe es aktuell keine Neuinfektionen. Es könnte sichergestellt werden, die betreffenden Mitarbeiter in den Krankenhäusern mindestens einmal pro Woche zu testen. Den verständlichen Bedenken der polnischen Seite könnte so angemessen Rechnung getragen werden, sagte die Ministerin.
Polnische Pendler dürfen mittlerweile die Grenze passieren, ohne in der Heimat in eine 14-tägige Quarantäne zu müssen. Nicht in den Genuss der Lockerung kommen Ärzte, Schwestern, Pfleger und Mitarbeiter von Pflegediensten aus Polen wegen der Gefahr des Einschleppens von Coronaviren.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 13. Mai 2020 18:14 Uhr

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