Obacht vor Wildtieren bei der Frühjahrsmahd

Obacht vor Wildtieren bei der Frühjahrsmahd

Für Rehkitze, junge Hasen oder am Boden brütende Vögel kann die Frühjahrsmahd in der Landwirtschaft zur Todesfalle werden. Gefahren für die Tiere könnten aber vermieden werden, betonte der Brandenburger Tierschutzbeauftragte Stefan Heidrich am Dienstag in einer Mitteilung. Landwirte und zuständige Jagdpächter sollten dafür eng zusammenarbeiten.

Rehkitz

© Boris Roessler/Archivbild

Ein Rehkitz beäugt die Besucher der Wildtierstation.

Rehkitze und andere Tiere würden wegen ihres sogenannten Drückinstinkts dem Mähwerk der Maschinen oft nicht ausweichen. Deshalb müssten die Felder abgesucht werden. Dies gehöre zur «ordnungsgemäßen Landwirtschaft», betonte Heidrich. Es dürften keine Tiere durch die Mähmesser verletzt oder getötet werden. Ein Unterlassen sei strafbar.
So könnten bei der Schnitthöhe und dem Mähzeitpunkt Rücksicht genommen werden. Auch mit Drohnen oder Wärmebildkameras könnten Tiere in Feldern gefunden werden. Der zuständige Jäger müsse jedoch einbezogen werden, da Suche und Vertreiben von Wild eine Form der Jagdausübung sei.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. April 2020 14:24 Uhr

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