Getreide-Frachter meldet Wassereinbruch

Getreide-Frachter meldet Wassereinbruch

Ein leckgeschlagenes Lastschiff bei Marienwerder (Kreis Barnim) hat zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Der mit rund 460 Tonnen Weizen beladene Frachter drohte auf der Havel-Oder-Wasserstraße wegen eines Wassereinbruchs zu sinken, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Potsdam am Samstag sagte. Die Besatzung hatte den Schaden am Freitagnachmittag bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt.

Die Feuerwehr rückte an, pumpte Wasser aus dem Schiffsinneren, dichtete die Leckstelle ab und konnte so ein Sinken verhindern. Der Laderaum mit dem Getreide blieb von dem Wassereinbruch laut Polizei unversehrt. Wie es zu dem Vorfall kam, war zunächst noch unklar. Das Schiff liegt nun gesichert am Ufer. Die Havel-Oder-Wasserstraße sollte noch den ganzen Samstag an der Unglücksstelle für den Schiffsverkehr gesperrt bleiben.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 18. April 2020 10:27 Uhr

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