IHK Südbrandenburg begrüßt Lockerungen: Betriebe in Notlage

IHK Südbrandenburg begrüßt Lockerungen: Betriebe in Notlage

In Südbrandenburg hat die Industrie- und Handelskammer Cottbus (IHK) die Lockerungen der Beschränkungen für den stationären Handel durch den Bund als wichtiges Signal begrüßt. «Die fast völlige Stilllegung hat zahlreiche Unternehmen in eine existenzielle Notlage gebracht», sagte Hauptgeschäftsführer Marcus Tolle der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Industrie- und Handelskammer

© dpa

Ein Schild weist auf die Industrie- und Handelskammer hin.

Allerdings sehe die IHK das Einhalten der notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen entscheidender für eine Öffnung als die Größe der Verkaufsfläche, sagte Tolle. Man hoffe, dass die Brandenburger Eindämmungsverordnung, die an diesem Freitag beschlossen werden soll, klar in der Auslegung und vor dem Hintergrund eines fairen Wettbewerbs mit dem Land Berlin abgestimmt sei.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Kleinere Geschäfte in Brandenburg bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern sollen wieder öffnen können. Das hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) an Mittwoch nach einer Bund-Länder-Konferenz angekündigt. Dafür gelten Auflagen wie Hygiene- und Abstandsregeln. Hotels oder Restaurants müssen zunächst geschlossen bleiben.
Für das Gast- und Beherbergungsgewerbe seien die weiteren Einschränkungen bitter, schätzte der IHK-Hauptgeschäftsführer ein. «Aus unseren Gesprächen mit Betrieben ist bereits absehbar, dass die Soforthilfe für viele nicht ausreichen wird und weitere Maßnahmen für diese Branche nötig sind.» Aus Sicht der IHK gäbe es schon auch Spielräume für erste Lockerungen, da gerade diese Branche im Umgang mit Hygienebestimmungen versiert sei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 16. April 2020 14:03 Uhr

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