Wirtschaftsförderung hilft bei Soforthilfe-Anträgen

Wirtschaftsförderung hilft bei Soforthilfe-Anträgen

Damit einheimische Unternehmen in der Corona-Krise zügig die Soforthilfe des Landes erhalten, hilft die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) der Investitionsbank des Landes (ILB) mit Mitarbeitern aus. Noch in dieser Woche würden 40 WFBB-Beschäftigte die ILB bei der Bearbeitung der fast 60 000 Anträge von Unternehmen auf Soforthilfe verstärken, teilte die Wirtschaftsförderung am Mittwoch mit.

Das gemeinsame Anliegen sei, betroffenen Betrieben in der Corona-Krise so schnell und unbürokratisch wie möglich zu helfen, sagte WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt. Die Wirtschaftsförderung hatte Mitte März eine telefonische Erst-Anlaufstelle für betroffene Unternehmen eingerichtet, um ein schnelles Lagebild zu ermöglichen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Die Nachfrage kleiner Unternehmen in Brandenburg nach Soforthilfen des Landes wegen der Corona-Krise ist nach Aussage von ILB-Sprecherin Ingrid Mattern ungebrochen. Bis Montag seien rund 64 000 Anträge eingegangen. Die Zuschüsse sind für gewerbliche Unternehmen und Freiberufler mit bis zu 100 Beschäftigten vorgesehen. Je nach Zahl der Mitarbeiter gibt es zwischen 9000 und 60 000 Euro Soforthilfe.
Inzwischen sind bei der Wirtschaftsförderung den Angaben zufolge bereits rund 8200 Anfragen eingegangen, die sich zum größten Teil auf Liquiditätsprobleme beziehen, für die Anträge auf das Soforthilfe-Programm des Landes gestellt werden können. Andere Anfragen beinhalten akute Mitarbeiterbedarfe oder unterbrochene Liefer- und Absatzketten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. April 2020 17:16 Uhr

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