Umfrage: Mindestens 71 500 M+E-Beschäftigte in Kurzarbeit

Umfrage: Mindestens 71 500 M+E-Beschäftigte in Kurzarbeit

Mindestens rund 71 500 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen sind einer Umfrage zufolge in der Corona-Krise derzeit in Kurzarbeit. Insgesamt arbeiten in den drei Bundesländern 300 000 Menschen in der Branche, wie die IG Metall am Mittwoch mitteilte. An der Umfrage der Gewerkschaft hatten sich 273 Unternehmen mit insgesamt rund 120 000 Mitarbeitern beteiligt. Als Hauptgrund gaben die Unternehmen Auftragseinbrüche an sowie unterbrochene oder gestörte Lieferketten. Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) gehen allein für die beiden Bundesländer von rund 1100 Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie aus.

Das Logo der IG Metall hängt über einer Bühne

© dpa

Das Logo der IG Metall hängt über einer Bühne.

Vor allem die größeren Betriebe stocken der Umfrage zufolge das Kurzarbeitergeld vom Bund auf 80, 90 oder sogar 100 Prozent des eigentlichen Gehalts auf. 74 Betriebe machten entsprechende Angaben für zusammen mehr als 48 100 Beschäftigte. Der Bund übernimmt bislang 60 Prozent beziehungsweise 67 Prozent für Beschäftigte mit Kindern.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. April 2020 15:33 Uhr

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