Dehoga: Mehr Hilfe für Hotels und Gaststätten erforderlich

Dehoga: Mehr Hilfe für Hotels und Gaststätten erforderlich

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Brandenburg hat die nicht ausreichende Hilfe angesichts der Corona-Krise für die Branche beklagt.

Dehoga Sachsen-Chef fordert Unterstützung für Restaurants

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Es bestehe weiterhin akuter Handlungsbedarf, betonte Präsident Olaf Schöpe am Montag (06. April 2020) in einer Mitteilung. Zudem gebe es Probleme bei der Umsetzung der Maßnahmen, insbesondere bei der Beantragung staatlicher Kredite, sowie von Soforthilfen.
Laut einer Umfrage des Verbandes halten 82,4 Prozent der teilnehmenden Betriebe im Land die bisherigen Unterstützungsmaßnahmen seitens der Politik für nicht ausreichend. Es müsse dringend nachgebessert werden, sagte Schöpe. Vor allem mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten würden durch das Raster fallen.
Notwendig seien ein Rettungsfonds für das Gastgewerbe, eine vollständige Haftungsfreistellung bei KfW-Krediten sowie Abschlagszahlungen beim Kurzarbeitergeld. «Das Gastgewerbe braucht einen Rettungsfonds, wie ihn die Landwirte zuletzt im Jahr der Dürrekatastrophe bekommen haben», sagte Schöpe.
88,8 Prozent der Betriebe haben laut der Umfrage bereits Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit angezeigt. 81,6 Prozent nutzen die Möglichkeit der Steuerstundung beziehungsweise Herabsetzung der Vorauszahlungen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. April 2020 08:55 Uhr

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