Waffenbesitzer: BVB/Freie Wähler fordern kürzere Überprüfung

Waffenbesitzer: BVB/Freie Wähler fordern kürzere Überprüfung

In Brandenburg ist die Zahl der Waffen weiter gestiegen. Zählte das Innenministerium Brandenburg Mitte 2018 noch 135 324 Waffen und Waffenteile, waren es 139 328 im Februar 2020. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten der Fraktion BVB/Freie Wähler, Matthias Stefke, hervor.

Matthias Stefke (BVB/Freie Wähler)

© dpa

Matthias Stefke, BVB/Freie Wähler, spricht während der Landtagssitzung.

Die Erlaubnis zum Führen einer Waffe gibt es erst mit einem Waffenschein. Hier blieb die Zahl mit 103 (Stand 21. Februar) erteilten Scheinen etwa auf Vorjahresniveau: 2018 lag sie bei 105. Dagegen stieg die Zahl der kleinen Waffenscheine - für Reizgas und Schreckschusswaffen - mit 17 574 registrierten Scheinen weiter an. Ende Juli 2019 waren 17 050 kleine Waffenscheine registriert, im Jahr davor 15 981.
Stefke sieht in den Antworten der Landesregierung einen «dringenden Handlungsbedarf». Der Zeitraum von drei Jahren, für den derzeit Waffenscheine erteilt werden, sei zu lang. Auch die Prüfung auf Zuverlässigkeit und persönliche Eignung von Waffenbesitzern durch die Behörden alle drei Jahre sei ein viel zu langer Zeitraum, der auf eine jährliche Überprüfung verkürzt werden müsste. Waffenrechtliche Erlaubnisse sollten von derzeit 18 auf 21 Jahre angehoben werden, um den persönlichen Reifegrad stärker ausprägen zu lassen, forderte er.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. April 2020 05:23 Uhr

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