Fahrlässige Tötung: Verteidiger legt Rechtsmittel ein

Fahrlässige Tötung: Verteidiger legt Rechtsmittel ein

Nach der Verurteilung eines 22-jährigen Autofahrers wegen fahrlässiger Tötung hat die Verteidigung Rechtsmittel eingelegt.

Justitia-Figur auf dem Gerechtigkeitsbrunnnen auf dem Römerberg

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Justitia-Figur auf dem Gerechtigkeitsbrunnnen auf dem Römerberg.

Das teilte das Amtsgericht Cottbus am 28. Januar 2020 mit. Die Anfechtung des Urteils sei zunächst unbestimmt. Laut Gericht sei das zulässig, da dem Verurteilten zunächst die schriftlichen Urteilsgründe vorliegen müssen. Ob die Verteidigung in Berufung gehe oder Revision beantrage, könne erst danach entschieden werden.

Erneute Beweisaufnahme bei Berufung findet nicht statt

Bei einer Berufung werden Verhandlung und Beweisaufnahme in der Regel erneut vollständig vor dem Landgericht durchgeführt. Das Gericht trifft dann in der Regel eine eigene Entscheidung in der Sache. Hingegen wird im Revisionsverfahren das Urteil auf Rechtsfehler überprüft, eine erneute Beweisaufnahme findet dort nicht statt.

Ägyptischen Studentin starb an den Folgen des Unfalls

Der 22-Jährige wurde im Prozess um den Unfalltod einer ägyptischen Studentin in Cottbus vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Tötung zu einer Jugendstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Autofahrer aus Dresden in hohem Maße grob fahrlässig gehandelt hatte, als er am 15. April 2017 den Unfall verursacht hatte. Dabei wurde die 22 Jahre alte Fußgängerin so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später starb.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Januar 2020 13:52 Uhr

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