Prozess um Mordversuch an schlafender Partnerin

Prozess um Mordversuch an schlafender Partnerin

Im Prozess gegen einen 37-Jährigen wegen eines Mordversuchs an seiner Ex-Partnerin hat eine Rettungssanitäterin vor Gericht das dramatische Bild in einem Einfamilienhaus in Brandenburg/Havel geschildert.

Die Statue Justizia

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Die Statue Justizia.

«Im Schlafzimmer war alles voller Blut - im Bett, auf dem Boden, an den Wänden», berichtete die Sanitäterin am 16. Dezember 2019 teils unter Tränen. Es habe eine fast unheimliche Stille geherrscht. Der 37-Jährige und die schwer verletzte Frau hätten ruhig auf dem Rücken im Bett gelegen. «Im ersten Moment dachte ich: „Mein Gott, lebt davon noch jemand?“»

Neunjährige Tochter schritt ein und alamierte die Polizei

Der 37-Jährige hatte am ersten Prozesstag am Landgericht Potsdam gestanden, dass er in der Nacht zum 10. April nacheinander mit drei Messern auf seine schlafende Partnerin eingestochen hatte. Die 33-Jährige sollte am 16. Dezember ebenfalls als Zeugin aussagen. Vor der Tat hatte sie ihrem Partner erklärt, dass sie sich von ihm trennen wolle. Nachdem die neunjährige Tochter eingeschritten war und die Polizei alarmiert hatte, konnte die schwer verletzte Frau mit mehrstündigen Operationen gerettet werden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. Dezember 2019 13:37 Uhr

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