Polizei will enger mit Hundestaffeln zusammenarbeiten

Polizei will enger mit Hundestaffeln zusammenarbeiten

Die Brandenburger Polizei will künftig noch enger mit den Rettungshundestaffeln der Hilfsorganisationen und des Katastrophenschutzes zusammenarbeiten. Dazu habe Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke eine Vereinbarung unterzeichnet, berichtete das Polizeipräsidium am Freitag. «Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung schafft endlich Rechtssicherheit und sorgt dafür, dass die Fähigkeiten der Rettungshunde mit den Anforderungen der Polizei optimal zusammenpassen», sagte Mörke. Die Staffeln sollen mit einer zusätzlichen Prüfung auf einheitliche Standards geschult werden.

Ein Drogenhund schnuppert im Fach einer Kommode

© dpa

Ein Drogenhund schnuppert im Fach einer Kommode.

Schon jetzt fordere die Polizei die Hundestaffeln an, wenn ihre eigenen, auf Drogen, Sprengstoff oder Fährtensuche spezialisierten Hunde nicht ausreichten, so die Polizei. Die Rettungshundestaffeln verfügten über ausgebildete Hunde für die Suche in Trümmern oder auf großen Flächen - etwa in Wäldern oder auf Seen. Sowie über Mantrailer, die der Geruchsspur eines Menschen folgen könnten. Bei der Suche nach hilflosen oder vermissten Menschen seien die 17 ehrenamtlichen Staffeln mit rund 120 Rettungshunden in diesem Jahr bereits 240 Mal angefordert worden, im vergangenen Jahr waren es 270 Fälle.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 13. Dezember 2019 10:48 Uhr

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