Studie: Im Kreis Oberhavel hat es am heftigsten geregnet

Studie: Im Kreis Oberhavel hat es am heftigsten geregnet

Im Vergleich zu anderen Landkreisen in Brandenburg hat es einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren am heftigsten in Oberhavel geregnet. Starkregen beschädigte dort in den Jahren von 2002 bis 2017 fast jedes fünfte Wohngebäude (18,1 Prozent). Das geht aus einer Untersuchung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor, wie der GDV am Montag mitteilte.

Zwei Frauen mit Regenschirm

© dpa

Zwei Frauen mit Regenschirm.

Im Durchschnitt mussten Hausbesitzer in Oberhavel demnach 8800 Euro bezahlen, um Schäden wie vollgelaufene Keller, unterspülte Fundamente oder durchnässte Wände zu beseitigen.
Der Studie zufolge kam es im Untersuchungszeitraum zu 866 Starkregenfällen in Brandenburg, die Schäden in einer Höhe von 206 Millionen Euro anrichteten. Neben Oberhavel waren auch die Kreise Frankfurt (Oder) und Dahme-Spreewald vergleichsweise stark betroffen.
Die besonders verheerenden kurzen, heftigen Niederschläge seien in ganz Deutschland allerdings etwa gleich wahrscheinlich, sagte ein Sprecher des GDV. Die Gebiete mit geringen Schadenssummen hätten im Untersuchungszeitraum schlicht Glück gehabt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. November 2019 17:15 Uhr

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