Schweinepest: Verwaltung warnt vor Fleisch und Wurst

Schweinepest: Verwaltung warnt vor Fleisch und Wurst

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in der polnischen Grenzregion zu Deutschland hat die Verbraucherschutzverwaltung von Berlin davor gewarnt, Fleisch und Wurst aus den betroffenen Ländern mitzubringen.

Wildschweine

© dpa

Dies solle helfen das Einschleppen des Erregers nach Deutschland und eine Ansteckung von Haus- und Wildschweinen zu vermeiden, teilte ein Sprecher am Montag, den 18. November 2019 mit. Betroffen sind neben Polen unter anderem das Baltikum, Belgien, Bulgarien, Rumänien, die Ukraine und die Tschechische Republik. Die Verwaltung rät außerdem, Wildschweine nicht zu füttern, keine Lebensmittel an für Wildschweine zugänglichen Stellen wegzuwerfen. Schweinehalter sollen zudem den Kontakt ihrer Tiere zu Wildschweinen verhindern.
Die Afrikanische Schweinepest ist eine Tierseuche, die vor einiger Zeit von Afrika nach Europa eingeschleppt wurde. Sie führt bei Wild- und Hausschweinen häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Es gibt keine Impfstoffe gegen die Infektion. Für andere Tierarten und den Menschen ist das Virus ungefährlich. In Polen ist am vergangenen Donnerstag in der Grenzregion zu Deutschland ein Fall von Afrikanischer Schweinepest registriert worden. Die Seuche wurde bei einem tot gefundenen Wildschwein nachgewiesen - in der Woiwodschaft Lebus etwa 80 Kilometer von der Grenze zu Brandenburg entfernt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. November 2019 13:55 Uhr

Weitere Meldungen