Acht Monate Haft auf Bewährung für Pogida-Gegendemonstrant

Acht Monate Haft auf Bewährung für Pogida-Gegendemonstrant

Weil er wegen einer Pogida-Demonstration in Potsdam Krawall schlug, ist ein 40-Jähriger am Dienstag zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Mann hatte vor dem Amtsgericht Potsdam über seinen Anwalt eingeräumt, im Januar 2016 Pflastersteine gegen die Scheibe eines Busses geworfen zu haben, in dem Anhänger der Pogida-Demonstration saßen, wie ein Sprecher sagte. Die Scheibe zersplitterte. Auch hatte er mit den Fäusten die Seitenscheibe des Busses eingeschlagen.

Der lokale Ableger der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Gruppe war unter anderem am 11. Januar 2016 in Potsdam zu einer Kundgebung auf die Straße gegangen. Viele Gegendemonstranten versammelten sich - unter ihnen der 40-Jährige. Die Staatsanwaltschaft warf ihm Landfriedensbruch, Störung von Versammlungen, versuchte gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vor.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. September 2019 17:30 Uhr

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