Nationalpark Unteres Odertal: Tiere können wieder wandern

Nationalpark Unteres Odertal: Tiere können wieder wandern

Im Nationalpark Unteres Odertal haben es wandernde Tierarten wieder leichter: Die Renaturierung des Gellmersdorfer Grenzgrabens ist abgeschlossen. Das teilte das Umweltministerium am Freitag mit. Bislang gelangten Tiere auf Wanderschaft nicht stromaufwärts. In den Bauernwiesen im Bereich der Grabenmündung war der Bach über Jahrzehnte begradigt, stark eingetieft und teilweise gänzlich in Betonrohre gezwängt.

Blick auf den Nationalpark Unteres-Odertal

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Blick von einem Aussichtspunkt oberhalb des kleinen Ortes Stützkow im Landkreis Uckermark. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Das Gebiet, das von der Europäischen Union als besonders geschützter Lebensraum eingestuft wird, werde damit aufgewertet, so das Ministerium. Auch die Biotopfunktion des kleinen Graben-Fließgewässers sei deutlich verbessert worden
Der Nationalpark Unteres Odertal gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands. Mit seinen Flussaltarmen und den regelmäßig überfluteten Auen ist das untere Odertal ein Paradies für Wasservögel als Brut-, Rast und Überwinterungsplatz. Mehr als 145 Vogelarten brüten im Nationalpark. Die Oder ist berühmt für ihre Fischfauna, über 40 Arten leben in dem in vielen Bereichen noch recht naturnahen Fluss.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 13. September 2019 12:20 Uhr

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