Statistik: Höchstes Geburtendefizit seit 23 Jahren

Statistik: Höchstes Geburtendefizit seit 23 Jahren

In Brandenburg ist 2018 das höchste Geburtendefizit seit 1995 verzeichnet worden. 19 881 Geburten standen 32 684 Sterbefälle gegenüber, wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Demnach ergibt sich daraus ein Defizit von 12 803 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 457 weniger Kinder geboren.

Füße eines Säuglings

© dpa

Ein Säugling liegt in einem Bett auf der Wochenstation. Foto: Arno Burgi/Archivbild

Es starben 906 Menschen mehr als im Jahr zuvor. Ursache für den Anstieg sei die Altersstruktur des Landes - bei den geburtenstarken Jahrgängen von den 1930er Jahren bis zur Nachkriegsgeneration nähme nun die Sterblichkeit zu. Nur Potsdam wies einen Geburtenüberschuss auf.
Die Geburtenziffer in Brandenburg lag bei 1,61 Kindern pro Frau. Die ging um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die meisten Kinder kamen in Potsdam zur Welt (1641 Geburten). Die wenigsten in Frankfurt (Oder) (442) und im Landkreis Prignitz (500).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. August 2019 14:40 Uhr

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