Wissenschaftler untersuchen Belastungen durch Hitze

Wissenschaftler untersuchen Belastungen durch Hitze

Potsdamer Wissenschaftler wollen bei Bürgern in Remscheid, Würzburg und Potsdam Belastungen durch die Hitze erkunden. Seit Mitte August liefen die Befragungen, teilte die Potsdamer Universität am Dienstag mit. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Städte besser vor extremer Hitze zu schützen.

Sonnenblume

© dpa

Eine vertrocknete Sonnenblume steht auf einem Feld. Foto: Sebastian Kahnert

Besonders interessiere, wie die Einwohner Hitze wahrnehmen und wie sie sich persönlich an die Extremereignisse anpassten, sagte Projektleiterin Annegret Thieken vom Institut für Umweltwissenschaften und Geografie. Auch solle erkundet werden, welche Orte im privaten und öffentlichen Raum als besonders erholsam oder belastet erlebt werden.
Ein Marktforschungsinstitut führt die Befragung im Auftrag der Universität durch. Pro Stadt werden 300 zufällig ausgewählte Haushalte angerufen und telefonisch befragt. Zusätzlich haben Bürger der drei Städte die Möglichkeit, sich online unter www.hitze-befragung.de zu beteiligen. Ab Ende August wird zudem Fachpersonal in Arztpraxen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten befragt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 27. August 2019 16:20 Uhr

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