Knochentrockener Boden: Waldbrandgefahr bleibt hoch

Knochentrockener Boden: Waldbrandgefahr bleibt hoch

Mehr als 350 Mal hat es in diesem Jahr in Brandenburgs Wäldern bereits gebrannt. Insgesamt 1333 Hektar Fläche waren betroffen. Und die Waldbrandgefahr bleibt weiterhin hoch, wie Raimund Engel, Waldschutzbeauftragter des Landes, am Montag (26. August 2019) erklärte.

Waldbrandgefahr in Brandenburg bleibt hoch

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Ein Schild weist nach langer Trockenheit die Waldbrandgefahrenstufe 5 aus.

Derzeit herrscht nach Angaben des Umweltministeriums in ganz Brandenburg die Gefahrenstufe 4 von 5, nur im Spree-Neiße-Kreis gilt die mittlere Gefahrenstufe 3. Engel zufolge sind 95 Prozent der Brände durch Menschen verursacht - eine weggeworfene Zigarette aus dem Auto reiche schon aus, um einen Waldbrand auszulösen.
«Der Boden ist echt trocken, knochentrocken», sagte Engel. Auch einzelne Schauer können demnach nicht helfen, das Wasser sickere gar nicht erst ein. «Wir bräuchten immer wieder Regen, damit der Boden langsam durchfeuchtet und das Wasser aufnehmen kann», erklärte Engel. Dafür müsste sich die gesamte Wetterlage ändern, was allerdings derzeit nicht absehbar sei.
Frühling 2015
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. August 2019 11:38 Uhr

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