60-Jähriger erschießt Mann im Streit - Angeklagter gesteht

60-Jähriger erschießt Mann im Streit - Angeklagter gesteht

Ein 60-Jähriger hat vor dem Landgericht Potsdam gestanden, seinen Nachbarn wegen eines Streits um seinen Hund mit der Schrotflinte erschossen zu haben. Im Prozess am Freitag gab der Mann an, er sei wegen eines früheren Erlebnisses traumatisiert, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Dabei sei er von Maskierten zusammengeschlagen worden. Der Streit mit dem Opfer habe ihn an dieses Erlebnis erinnert. Der 60-Jährige ist wegen Mordes angeklagt.

Landgericht Potsdam

© dpa

Ein Gerichtssaal im Landgericht Potsdam. Foto: Julian Stähle/Archivbild

Der Mann soll seinen Nachbarn im Februar in Bauch und Kopf geschossen haben, weil ihn dieser darauf hinwies, dass seine Hunde in der Hofanlage verboten seien.
Es war der zweite Verhandlungstag. Insgesamt sind zehn Tage für den Mordprozess festgesetzt. Trotz der Einlassung des Mannes will das Gericht alle Zeugen hören, wie das Gericht mitteilte. Am 4. September (9.00 Uhr) ist der nächste Verhandlungstag.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 23. August 2019 16:50 Uhr

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