Wasserknappheit: Sachsen und Brandenburg arbeiten zusammen

Wasserknappheit: Sachsen und Brandenburg arbeiten zusammen

Bei der Suche nach Lösungen gegen die Wasserknappheit in der Lausitz wollen Sachsen und Brandenburg enger zusammenarbeiten. Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) und Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) trafen sich am Mittwoch, um unter anderem über die braune Spree, den Sulfateintrag und Trockenheit zu reden. Auch ein ausgeglichener Wasserhaushalt nach dem Ende der Braunkohlegewinnung sei wichtig, sagte Vogelsänger.

Vom Braunkohlebergbau geprägt, steht die Lausitzer Region zwischen Lohsa (Sachsen) und Spremberg (Spree-Neiße) vor großen Herausforderungen im Bereich der Wasserwirtschaft. Seit dem Sommer 2018 gibt es eine Arbeitsgruppe «Extremsituation» mit Vertretern aus Berlin, Brandenburg und Sachsen. Alle zwei Wochen werden dort wichtige Entscheidungen für die länderübergreifende Bewirtschaftung der Spree und der Schwarzen Elster getroffen.
«Die extreme Trockenheit seit dem Jahr 2018 führt zu einer weiteren Verschärfung der wasserwirtschaftlichen Situation in den vom Bergbau geprägten Einzugsgebieten der Spree und Schwarzen Elster», erklärte Schmidt. Das habe Auswirkungen bis nach Berlin. Man sei sich einig, dass man Fragen nur gemeinsam und mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) lösen könne.
Die Minister besuchten den Bergbaufolgesee Lohsa II (Bautzen), die Wasserbehandlungsanlage Burgneudorf (Bautzen) und die Talsperre Spremberg (Spree-Neiße).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 7. August 2019 16:10 Uhr

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