140 neue Jobs für die Lausitz bei Rentenversicherer

140 neue Jobs für die Lausitz bei Rentenversicherer

Mit dem Strukturwandel in der Lausitz werden mehr neue Jobs in der Region angesiedelt. So sollen beim Rentenversicherer Knappschaft-Bahn-See in Cottbus bis 2021 140 neue Arbeitsplätze entstehen. Das teilte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag nach einem Besuch bei der Rentenversicherung mit. Demnach bekommt die Knappschaft neue Aufgaben des Europäischen Sozialfonds (ESF) zugewiesen, die bislang das Bundesverwaltungsamt in Köln bearbeitet hat. «Das ist eine interessante neue Aufgabe und stärkt vor allem unseren zweitgrößten Standort nach Bochum», sagte der Sprecher der Rentenversicherung, Wolfgang Buschfort, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir verwalten künftig Fördermittel des ESF».

Hubertus Heil in Brandenburg

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD, r.) mit Thomas Kralinski (SPD), Staatssekretär für Innovationskorridore. Foto: Britta Pedersen

Im kommenden Jahr sollen die ersten 45 Mitarbeiter der Rentenversicherung in Cottbus mit der Bearbeitung von Förderanträgen beginnen. «Erste Kollegen werden ab Oktober eingearbeitet und geschult», sagte eine Sprecherin. Dabei gehe es etwa um Kenntnisse im Vergabe - und Zuwendungsrecht und um Wissen über EU-Reglungen.
Heil sieht mit den 140 neuen Jobs das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Er rechne insgesamt mit bis zu 300 neuen Arbeitsplätzen, die bei der Knappschaft angesiedelt werden könnten, sagte der Minister. Er finde es richtig, dass auch Dienstleistungen des Bundes vernünftig verteilt würden und Regionen unterstützt werden, die erheblich durch den Strukturwandel herausgefordert sind.
Die Rentenversicherung untersteht dem Bundesarbeitsministerium und ist nach eigenen Angaben die zweitgrößte Sozialversicherung in Deutschland. Der ESF ist das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung in Europa.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 6. August 2019 18:50 Uhr

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