Potsdam bewirbt sich als Unesco-Filmstadt

Potsdam bewirbt sich als Unesco-Filmstadt

Die Stadt Potsdam hat sich bei der Unesco um den Titel einer Filmstadt beworben. Bei einer positiven Entscheidung der Unesco im November wäre Potsdam die erste deutsche Stadt mit dem Titel Unesco-Creative City of Film, den bislang 13 internationale Städte erworben hätten, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Studio Babelsberg

© dpa

Die Einfahrt zum Studio Babelsberg in Potsdam.

An der Bewerbung seien neben der Stadt die Filmuniversität Konrad Wolf, das Medienboard Berlin-Brandenburg und der Filmpark Babelsberg beteiligt. Potsdam und das Land Brandenburg wollen sich nach Angaben der Stadt auf dem Tag der Deutschen Einheit in Kiel im Oktober 2019 als Filmstadt und Filmland präsentieren

Filmpark Babelsberg plant neues Depot und Archiv

Für die Präsentation des Films in der Landeshauptstadt gebe es schon mehrere Projekte, berichtete die zuständige Abteilungsleiterin der Stadt, Sigrid Sommer, auf Anfrage. So soll bereits im August der Grundstein für ein neues Depot des Filmparks Babelsberg gelegt werden. Im Frühjahr 2020 soll der Baubeginn für ein neues Archiv für die mehr als eine Million Exponate des Filmmuseums sein. Darin ist auch ein Schaudepot für öffentliche Veranstaltungen enthalten.

Veranstaltungsreihe zum Thema «125 Jahre Kino»

Zudem soll es eine Veranstaltungsreihe zum Thema «125 Jahre Kino» geben, daneben wird die Dauerausstellung des Filmmuseums zu «100 Jahre Film in Potsdam» aktualisiert.
Der alte Marstall in Potsdam
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Filmmuseum Potsdam

Das Filmmuseum Potsdam widmet sich der Filmgeschichte aus Babelsberg und der Welt. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. Juli 2019 07:20 Uhr

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