AfD in den meisten Landkreisen vorn in Brandenburg

AfD in den meisten Landkreisen vorn in Brandenburg

Die AfD landete bei der Europawahl in 10 der 14 Brandenburger Landkreise sowie in der Hälfte der 4 kreisfreien Städte auf Platz 1. Zwei Landkreise gingen an die CDU, zwei an die SPD.

Die AfD lag nach dem vorläufigen Endergebnis in Cottbus (24,6 Prozent) und Frankfurt (Oder) (20,7 Prozent) vorn. In der Landeshauptstadt Potsdam holten die Grünen (23,2 Prozent) und in Brandenburg/Havel die Christdemokraten (19,6 Prozent) die meisten Stimmen.
Die größten Erfolge erzielte die AfD in den südlichen Landkreisen: Allen voran im Landkreis Spree-Neiße (30,9 Prozent), in dem Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) seinen Landtagswahlkreis hat und 2014 dort das Direktmandat holte.
Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (26,5 Prozent) und Elbe-Elster (24,7 Prozent) wurde die AfD stärkste Kraft. In der Uckermark - der Heimat von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) - lag die AfD bei 20,8 Prozent nur 21 Stimmen vor der CDU. Auch im Landkreis Oberhavel kam die AfD nur mit dem knappen Vorsprung von 53 Stimmen bei 18,7 Prozent vor die CDU.
In den Landkreisen Havelland und Potsdam-Mittelmark siegte die CDU. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin lag die SPD bei 20,5 Prozent mit einem knappen Vorsprung von 31 Stimmen vor der CDU. Im Landkreis Prignitz kamen die Sozialdemokraten beim Stimmenanteil nur gleichauf mit der CDU auf 21,2 Prozent und holten dennoch Platz 1 mit einem Plus von 17 Stimmen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 27. Mai 2019 06:40 Uhr

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