Berliner und Brandenburger: Einkommen unter Bundesschnitt

Berliner und Brandenburger: Einkommen unter Bundesschnitt

Berliner und Brandenburger liegen nach jüngsten Zahlen von Statistikern mit ihrem verfügbaren Jahreseinkommen unter dem bundesweiten Durchschnitt. 20 330 Euro stand Berlinern pro Kopf 2017 nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben zur Verfügung. In Brandenburg waren es 20 225 Euro, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte.

Euro-Geldscheine

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Euro-Geldscheine. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Der Bundesdurchschnitt lag 2017 bei 22 632 Euro und damit rund 11 Prozent (Berlin) beziehungsweise 12 Prozent (Brandenburg) höher. Schlechter als die beiden Länder schnitten nur Sachsen (19 920 Euro), Thüringen (19 738 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (19 190 Euro) ab.
Zum verfügbaren Einkommen zählte der Arbeitskreis «Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder» alle Einkommen aus Erwerb, Vermögen und Sozialsystemen.
Im Vergleich zum Vorjahr (2016) stieg das Einkommen in Berlin um 4,1 Prozent (792 Euro) und in Brandenburg um 3,7 Prozent (730 Euro). Bundesweit lag der Anstieg mit 671 Euro im Durchschnitt bei nur 3,1 Prozent.
Jedoch erhöhte sich das Einkommen der Berliner längerfristig betrachtet schwächer als im deutschlandweiten Vergleich: Im Vergleich zu 2010 erhöhte sich das verfügbare Einkommen in Berlin pro Einwohner um 13,9 Prozent. Bundesweit waren es in diesem Zeitraum 16,3 Prozent. Brandenburger konnten dagegen einen Anstieg von 18,9 Prozent verbuchen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Mai 2019 13:25 Uhr

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