Polizei sieht Sicherheitsprobleme bei «Fusion»-Festival

Polizei sieht Sicherheitsprobleme bei «Fusion»-Festival

Die Polizei sieht Sicherheitsprobleme beim geplanten «Fusion»-Festival in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern). Das gehe aus dem bisher den Ordnungsbehörden vorgelegten Sicherheitskonzept des Veranstalters - des Vereins Kulturkosmos - hervor, erklärte eine Polizeisprecherin am Freitag in Neubrandenburg. So würden bundesweite Sicherheitsstandards nicht eingehalten. Die Polizeisprecherin verwies auf das laufende Verwaltungsverfahren des Amtes Röbel-Müritz. Daher könnten keine Details genannt werden.

Zahlreiche Besucher stehen vor einer Bühne des Fusion-Festivals

© dpa

Zahlreiche Besucher stehen vor einer Bühne des Fusion-Festivals. Foto: Alexander Müller/Archivbild

Die «Fusion»-Festival auf einem ehemaligen Flugplatzgelände in der Nähe der Landesgrenze zu Brandenburg soll vom 26. bis zum 30. Juni stattfinden. Es hatte 2018 rund 70 000 Besucher und gilt mit Musik, Theater und Performance als eines der größten Szenetreffen bundesweit.
Veranstalter müssen Sicherheitskonzepte jährlich vorlegen und an gesetzliche Vorgaben anpassen. Ein Sprecher des Landkreises wollte sich zu dem Verfahren am Freitag nicht äußern. Beim Veranstalter in Lärz war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Die Organisatoren lehnen Öffentlichkeit ab, wie sie auf ihrer Internetseite mitteilen, und versprechen ab 26. Juni «Vier Tage Ferienkommunismus». Eine Karte kostet rund 145 Euro. Die Tickets sind immer in kurzer Zeit ausverkauft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Mai 2019 19:20 Uhr

Weitere Meldungen