Oder-Havel-Kanal: Großteil des Schiffsverkehrs wieder frei

Oder-Havel-Kanal: Großteil des Schiffsverkehrs wieder frei

Nach dem Ende der Bombenverdachtssperrung auf dem Oder-Havel-Kanal dürfen dort wieder Schiffe fahren - allerdings mit Einschränkungen. «Es ist zu 90 Prozent wieder normaler Schiffsverkehr möglich», sagte Sebastian Dosch, Pressesprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Eberswalde am Donnerstag. Der Schaden für die Berufsschifffahrt bleibe dadurch geringer als ursprünglich befürchtet.

Oder-Havel-Kanal

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Farbenprächtig schiebt sich die Sonne durch den Morgennebel über dem Oder-Havel-Kanal. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Nach dem Fund zweier mutmaßlicher Zehn-Zentner Weltkriegsbomben war die Wasserstraße in Oranienburg seit 5. April gesperrt. Seit Dienstagabend ist sie wieder eingeschränkt passierbar, wie die Stadt Oranienburg mitteilte. Die Schiffe dürfen die geschützte Stelle jedoch nur mit reduzierter Geschwindigkeit durchfahren und nur außerhalb der Suchzeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD). Jeder an Bord müsse sich unter Deck aufhalten. Die Erlaubnis gelte ausschließlich für motorisierte Schiffe und nicht für Kanus, Kajaks, Ruderboote und andere Kleinfahrzeuge.
Seit der Öffnung am Dienstagabend sei lediglich ein Sportboot von der Wasserschutzpolizei gestoppt worden, sagte Dosch. Es habe kein geschlossenes Deck gehabt und damit gegen die Auflagen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes verstoßen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. Mai 2019 13:50 Uhr

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