Keine Flugausfälle nach Zwischenfall in Schönefeld

Keine Flugausfälle nach Zwischenfall in Schönefeld

Nach der Notlandung eines Jets der Flugbereitschaft der Bundeswehr auf dem Berliner Flughafen Schönefeld ist es zu keinen Ausfällen im Flugverkehr gekommen. 16 Flüge hätten allerdings umgeleitet werden müssen, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zwölf davon seien in Tegel, drei in Leipzig und einer in Hamburg gelandet.

Luftwaffen-Jet landet mit Problemen

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Ein Jet vom Typ Global 5000 der Flugbereitschaft der Bundesregierung wird auf dem Flughafen über eine Rollbahn geschleppt. Foto: dpa

Wie die Fluggäste anschließend nach Berlin kommen, liegt dem Sprecher zufolge in der Zuständigkeit der Fluggesellschaften. 2300 Passagiere seien durch den Zwischenfall am Dienstag nicht wie geplant in Schönefeld gelandet.
Nach einer Störung kurz nach dem Start war ein Luftwaffen-Jet am Dienstagmorgen umgekehrt und mit großen Problemen auf dem Flughafen Schönefeld gelandet. «Die Maschine hatte mit beiden Tragflächen Bodenberührung. Und eine kontrollierte Landung war nicht mehr möglich», sagte ein Sprecher der Luftwaffe der dpa. In der Folge musste die Abfertigung eingestellt werden. Zwei Stunden lang konnten keine Flugzeuge starten oder landen. Dies führte zu Verspätungen im Luftverkehr und langen Schlangen an den Terminals.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 16. April 2019 16:40 Uhr

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