Wahrzeichen in Berlin zur «Earth Hour» unbeleuchtet

Wahrzeichen in Berlin zur «Earth Hour» unbeleuchtet

Als Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz sind am Samstagabend in Berlin an mehreren Sehenswürdigkeiten die Lichter ausgegangen. Punkt 20.30 Uhr gingen am Brandenburger Tor, am Berliner Rathaus, am Funkturm und an vielen anderen Gebäuden der Hauptstadt eine Stunde lang die Lichter aus.

Mit dem Aufruf zur Teilnahme will die Umweltstiftung WWF ein weltweites Zeichen für den Klimaschutz setzen. Im «rbb» richtete sich WWF-Pressesprecher Marco Vollmar auch explizit an die deutsche Politik: «Wir wollen die Politik auffordern, jetzt endlich bis zur Sommerpause ein Maßnahmenpaket durch den Bundestag zu bekommen, was mehr für den Klimaschutz tut», erklärte WWF-Pressesprecher Marco Vollmar am Samstag im «rbb». «Wir wollen europäisch wieder Vorreiter werden und nicht weiter bremsen.»
Auch in Brandenburg sollte am Samstagabend an mehreren Orten das Licht ausgeknipst werden - unter anderem in Potsdam am Rathaus und dem Hans-Otto-Theater, in Frankfurt am Oderturm und in Trebbin an der Kirche. In Deutschland sollten den Angaben zufolge über 300 Städte teilnehmen. International waren auch Bauwerke wie das New Yorker Empire State Building oder das Taj Mahal in Indien beteiligt.
Die Aktion gibt es nach WWF-Angaben seit 2007 - damals wurden Gebäude im australischen Sydney nicht beleuchtet. Mittlerweile nehmen Tausende Städte und Millionen private Haushalte und Unternehmen an der «Earth Hour» teil. Jedes Jahr an einem Tag Ende März wird in und an Gebäuden weltweit die Beleuchtung ausgeschaltet. Damit ist die «Earth Hour» nach Angaben der Umweltstiftung die größte Umweltschutzaktion weltweit.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 31. März 2019 11:00 Uhr

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