Brandenburg für einheitliches Vorgehen zu Polizeieinsätzen

Brandenburg für einheitliches Vorgehen zu Polizeieinsätzen

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) dringt auf ein einheitliches Vorgehen bei der Frage der Beteiligung von Fußballvereinen an Kosten zusätzlicher Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen. «Auf einem Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen würde wohl wenig föderaler Segen liegen», sagte Ministeriumssprecher Ingo Decker am Freitag in Potsdam. «Wir wissen, dass dies auch in Interesse anderer Länder liegt.»

Karl-Heinz Schröter

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Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild

Es müssten eine Reihe von Fragen geklärt werden, betonte Decker. Brandenburg will das Thema bei der nächsten Innenministerkonferenz ansprechen. «Ein bundesweit einheitliches und abgestimmtes Vorgehen scheint unverändert die Vorzugsvariante zu sein.»
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte am Freitag entschieden, dass Fußball-Vereine grundsätzlich an den Kosten für zusätzliche Polizeieinsätze bei Hochrisiko-Spielen beteiligt werden können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 29. März 2019 18:00 Uhr

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