Forschung: Perspektive der Generation 1975 auf Mauerfall

Forschung: Perspektive der Generation 1975 auf Mauerfall

Die Perspektive von damals 14-Jährigen auf den Mauerfall 1989 soll jetzt ein Forschungsprojekt der Universität Konstanz beleuchten. Dafür wollen Wissenschaftler Interviews mit Menschen aus Baden-Württemberg, Brandenburg und Berlin führen, die im Jahr 1975 geboren wurden. Im Blickpunkt soll dabei auch stehen, wie das geteilte Deutschland von Westdeutschen wahrgenommen wurde, heißt es in einer Mitteilung der Universität. Bisher habe sich die Forschung vor allem auf Menschen in Ostdeutschland konzentriert.

Mauerfall

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Jubelnde Menschen auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

«Wir möchten viele verschiedene Sichtweisen auf das geteilte und wiedervereinigte Deutschland einfangen», sagte Projektinitiatorin Christiane Bertram laut Mitteilung. Deshalb sollen sowohl Menschen, die durchgehend in einem der drei Bundesländer gelebt haben, als auch solche, die vom Westen in den Osten oder umgekehrt gezogen sind, befragt werden.
Interessierte können sich auf der Internetseite der Universität für das Projekt «Perspektiven der Generation 75 - Mit 14 ins neue Deutschland» registrieren. Die etwa dreistündigen Befragungen werden wissenschaftlich ausgewertet. Des Weiteren sollen die Interviews Teil einer Videoinstallation und von Lernangeboten werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. März 2019 17:40 Uhr

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