Tarifverhandlungen für Kfz-Gewerbe ergebnislos vertagt

Tarifverhandlungen für Kfz-Gewerbe ergebnislos vertagt

Die erste Tarifrunde für das Kfz-Gewerbe in Berlin, Brandenburg und Sachsen ist ohne Ergebnis vertagt worden. Das teilte die Gewerkschaft IG Metall am Dienstag in Potsdam mit. Sie sprach von konstruktiven Gesprächen. Die nächsten Verhandlungen sollen am 30. April stattfinden. Die Gewerkschaft fordert für die rund 37 000 Beschäftigten in den drei Bundesländern fünf Prozent mehr Geld für 12 Monate und 60 Euro mehr für die Auszubildenden. Der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende April aus.

Bei den Verhandlungen soll zudem eine bestehende Ungleichheit zwischen den Beschäftigten aus Brandenburg und Berlin beseitigt werden. Zu diesem Aspekt wird es schon am 10. April ein Gespräch mit den Arbeitgebern geben. Die Brandenburger Beschäftigten erhielten monatlich 182 Euro weniger als ihre Kollegen in Berlin, erläuterte IG-Metall-Verhandlungsführer Bodo Grzonka am Dienstag: «Diese Zweiklassengesellschaft muss aufgelöst werden».
Die IG Metall verhandelt mit der «Tarifgemeinschaft Mitteldeutsches Kraftfahrzeuggewerbe» (TG MDK), der sich vor allem die großen Firmen, jedoch weniger als ein Drittel aller Betriebe, durch direkte Tarifbindung angeschlossen haben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. März 2019 15:51 Uhr

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