Netzhoppers geben im Kampf um die Playoffs nicht auf

Netzhoppers geben im Kampf um die Playoffs nicht auf

Trotz ihres schweren Restprogramms in der Volleyball-Bundesliga liebäugeln die Netzhoppers KW-Bestensee weiterhin mit der Playoff-Teilnahme. «Mit zwei Siegen aus unseren letzten drei Spielen können wir es noch schaffen», sagte Trainer Mirko Culic optimistisch vor dem richtungsweisenden Duell mit dem Tabellensiebten Volleys Herrsching am Donnerstag (19.00 Uhr) in Bestensee. Manager Arvid Kinder weiß: «Das ist unser erstes Endspiel um Platz acht.» Im Hinspiel am Ammersee hatten sich die Brandenburger erst nach zäher Gegenwehr mit 1:3 geschlagen geben müssen.

Mirko Culic

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Trainer Mirko Culic vom KW Bestensee leitet seine Mannschaft an. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Aktuell sind die Netzhoppers Tabellenneunter. Die direkt vor ihnen platzierten Bisons Bühl haben lediglich zwei Punkte mehr, aber auch ein Spiel weniger ausgetragen. Herrsching wiederum ist drei Zähler voraus, hat aber ebenfalls noch ein Nachholspiel. «Wir haben es leider nicht mehr selbst in der Hand», bedauert Kinder.
Die Brandenburger stehen ihrerseits zum Abschluss der Hauptrunde vor zwei schweren Spiele: Erst müssen sie zum VfB Friedrichshafen, dann erwarten sie daheim die UV Frankfurt. Doch selbst ein Verpassen der Playoffs würde bei den Netzhoppers keine wirtschaftlichen Konsequenzen nach sich ziehen, etwa durch den Rückzug enttäuschter Geldgeber. «Unsere Sponsoren wissen es schon zu würdigen, dass für einen Verein unserer Größenordnung auch ein neunter Platz in Deutschland aller Ehren wert ist», sagte Kinder.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 6. März 2019 11:00 Uhr

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