Kraftwerk Boxberg: Mitarbeiter fürchten erneuten Umbruch

Kraftwerk Boxberg: Mitarbeiter fürchten erneuten Umbruch

Die Mitarbeiter im Braunkohlekraftwerk Boxberg befürchten durch den empfohlenen Kohleausstieg bis spätestens 2038 einen zweiten Umbruch im Lausitzer Revier nach 1990. «Wir haben hier in vergangenen Jahren 4000 Arbeitsplätze abgebaut und hatten gehofft, dass es Schluss ist», sagte Betriebsrat und Schichtelektriker André Kleinfeld der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) gehört ihr Standort im sächsischen Boxberg zu den modernsten Kraftwerken Europas.

Schichtelektriker André Kleinfeld (l) und Martin Schantschick

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Schichtelektriker André Kleinfeld (l) und Martin Schantschick in Maschinenraum im Kraftwerk Boxberg. Foto: Miriam Schönbach/Archiv

Im Februar wurde nach monatelangen Verhandlungen der Kohlekommission der Ausstieg für das Jahr 2038 empfohlen. Derzeit arbeiten im Braunkohlekraftwerk 570 Mitarbeiter. Nach LEAG-Angaben gibt es zur Entwicklung der Betriebsstätten über das Jahr 2038 hinaus noch keine konkreten Planungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. März 2019 08:00 Uhr

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