«Zug der fröhlichen Leute»: Weniger Besucher als erwartet

«Zug der fröhlichen Leute»: Weniger Besucher als erwartet

Pünktlich um 13.11 Uhr ist in Cottbus der «Zug der fröhlichen Leute» gestartet. Rund um den Karnevalszug durch die Innenstadt versammelten sich, trotz bewölkten Wetters, Menschen in bunten Kostümen mit Perücken, Hüten und Masken im Gesicht. Die Veranstalter hatten im Vorfeld über 100 000 Schaulustige erwartet. Nach groben Schätzungen der Polizei kamen jedoch nur rund 50 000 Zuschauer zum Spektakel. Bei dem Karnevalsumzug, der als größter Ostdeutschlands gilt, fuhren mehr als 60 Wagen von der Franz-Mehring-Straße über den Brandenburger Platz bis zum Viehmarkt. Bis zum Sonntagmittag blieb die Veranstaltung friedlich, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte.

Karnevalisten

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Karnevalisten ziehen beim Zug der fröhlichen Leute durch die Innenstadt. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Schon ab 9.00 Uhr werde die Umzugsstrecke gesperrt sein, teilte die Polizeidirektion Süd mit. Besonders betroffen seien die Straße der Jugend, die Bahnhofstraße, die Schillerstraße und angrenzende Nebenstraßen sowie der Betrieb der Straßenbahn. Die Sperrung werde erst am späten Nachmittag wieder aufgehoben.
Für den Umzug, der als größter Ostdeutschlands gilt, gibt es ein Sicherheitskonzept. So dürfen beispielsweise keine großen Taschen und Rucksäcke und auch Flaschen mitgenommen werden. Fahrzeuge stellen größere Zufahrten zum Umzug zu.
Mit dem Bündnis «Cottbus ist bunt» wollen sich unter anderem das Bergbau- und Energieunternehmen Leag, das Staatstheater und der FC Energie Cottbus unter die Karnevalisten mischen. Sie wollen so nach eigenen Angaben ein Zeichen für eine weltoffene und tolerante Stadt setzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. März 2019 17:20 Uhr

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