Vorbeugender Waldbrandschutz: Kameras überwachen wieder Wälder

Vorbeugender Waldbrandschutz: Kameras überwachen wieder Wälder

Ab sofort überwachen Kameras wieder Brandenburgs Wälder, um eventuelle Waldbrände schnell zu erkennen.

Waldbrandgefahr

© dpa

107 Sensoren überprüfen die Waldgebiete über den Baumkronen und registrieren dabei jede Rauchentwicklung, teilte das Agrarministerium am Donnerstag (28. Februar 2019) mit.

Waldbrandgefahrenstufen ab morgen täglich aktualisiert

Täglich werden nun auch die Waldbrandgefahrenstufen ab morgens 8.00 Uhr im Internet veröffentlicht. Der Deutsche Wetterdienst berechnet sie täglich für jeden Landkreis. Im Vorjahr wurden dafür die Daten des Vortages genutzt. Jetzt sollen die Frühwerte die Gefahrenlage noch genauer für den Tag abbilden.

Vergangenes Jahr rund 1700 Wald von Waldbränden betroffen

In der vergangenen Waldbrandsaison haben knapp 500 Waldbrände rund 1700 Hektar Wald geschädigt. Bei allein elf Großbränden wurden rund 1450 Hektar vollständig vernichtet.
Zum ersten Waldbrand der Saison wurden die Feuerwehrleute nach Groß Leine (Dahme-Spreewald) am 19. Februar gerufen. Durch trockenes Gras und Laub hatte sich ein Bodenfeuer auf rund 300 Quadratmetern ausgebreitet. Wegen der geringen Niederschläge im Winter sind die Waldböden noch vom letzten Jahr ausgetrocknet.

36 neue Stellen in den Oberförstereien des Landesbetriebs Forst

Nach den verheerenden Waldbränden im Vorjahr wurden 36 neue Stellen in den Oberförstereien des Landesbetriebs Forst geschaffen, die sich mit vorbeugendem Waldbrandschutz beschäftigten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 28. Februar 2019 16:56 Uhr

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