Nach vierte Energie-Niederlage: Abstieg rückt immer näher

Nach vierte Energie-Niederlage: Abstieg rückt immer näher

Der Abstieg rückt immer näher: Drittliga-Aufsteiger Energie Cottbus kassiert die vierte Niederlage in Serie und liegt auf dem vorletzten Tabellenplatz mit jetzt schon fünf Punkten Rückstand auf Rang 16.

Cottbus (dpa/bb) - Das 1:2 des FC Energie Cottbus im Heimspiel gegen München 1860 war die vierte Niederlage in Folge für die Lausitzer und bedeutete den Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz. Nun sind es für die Cottbuser bereits fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Die Lage erscheint aussichtslos.
Eine Szene erregte die Cottbuser am Samstag besonders. Vor dem 0:1 durch Stefan Lex (62.) wurde der Cottbuser Lasse Schlüter, der mit Ball am Fuß in Richtung Gäste-Hälfte lief, vom Ellbogen des Münchners Aaron Berzel im Nacken getroffen und ging zu Boden. Doch der Pfiff von Schieri Arne Aarning aus Nordhorn blieb aus. Die Gäste starteten den Konter zur Führung und schufen damit die Basis zum Auswärtssieg.
Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz regte sich derart über den ausgebliebenen Pfiff auf, dass er danach auf die Tribüne musste. Es spricht für die Moral des Energie-Teams, dass Cottbus auch nach dem 0:2 durch Owusu (86.) nicht aufgab und durch den eingewechselten Felix Geisler auf 1:2 ( 90.+2) verkürzen konnte. Derselbe Spieler hatte 30 Sekunden später sogar noch den Ausgleich auf dem Fuß.
Der Münchner Sieg war schmeichelhaft, auch weil die Cottbuser gut mitspielten, aber insgesamt zu wenig klare Torchancen kreierten. Münchens Trainer Daniel Bierofka sprach von einem «intensiven Spiel in dem sich beide nicht geschenkt haben». Wollitz weiß natürlich nach der erneuten Niederlage, dass «der Abstiegskampf noch unangenehmer geworden ist.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 24. Februar 2019 11:30 Uhr

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