Bericht: Rechtsextremer Wachschutz an KZ-Gedenkstätten

Bericht: Rechtsextremer Wachschutz an KZ-Gedenkstätten

Für den Wachdienst in Brandenburger KZ-Gedenkstätten sollen teilweise Mitarbeiter eines als rechtsextrem eingeschätzten Wachunternehmens eingesetzt worden sein. In insgesamt sechs Schichten seien Mitarbeiter des Unternehmens beschäftigt worden, bestätigte ein Sprecher der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten am Samstag einen Bericht der «Märkischen Allgemeinen Zeitung» vom Samstag. Demnach wurde die Wachfirma aus Cottbus von der eigentlich beauftragten Firma als Subunternehmen engagiert. Die Gedenkstättenstiftung habe die zuständige Wachfirma aufgefordert, die Geschäftsbeziehungen zu dem Subunternehmen einzustellen. Der Vorfall werde weiter geprüft, sagte der Sprecher.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 16. Februar 2019 18:50 Uhr

Weitere Meldungen