Mitarbeiter des Cottbuser Klinikums bekommen mehr Geld

Mitarbeiter des Cottbuser Klinikums bekommen mehr Geld

Die rund 2000 nichtärztlichen Mitarbeiter des Carl-Thiem-Klinikums in Cottbus bekommen mehr Geld. Nach stundenlangen, harten Tarifverhandlungen bei einem der größten Arbeitgeber in der Region einigten sich beide Seiten am Donnerstag, wie sie mitteilten. Der Einigung muss nach Angaben von Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke allerdings noch die Bundesebene der Gewerkschaft zustimmen.

Röntgenbild einer Lunge

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Ein Röntgenbild einer Lunge. Foto: Silas Stein/Archiv

Nach Angaben des Klinikums erhalten die Beschäftigten insgesamt acht Prozent mehr Gehalt in zwei Stufen. Die erste Erhöhung von vier Prozent erfolgt ab März 2019, eine weitere von ebenfalls vier Prozent ab März 2020. Zudem gibt es für die Mitarbeiter eine Einmalzahlung von 150 Euro für die Monate Januar und Februar. Das Klinikum ist mit etwa 2500 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Cottbus. «Der Abschluss ist ein wichtiger Schritt zur Angleichung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes», sagte Franke.
Auch für die etwa 500 Auszubildenden soll es eine höhere Vergütung geben. Zudem werden unter anderem Physiotherapeut(inn)en, Diätassistent(inn)en und Ergotherapeut(inn)en in den Ausbildungsvertrag mit aufgenommen. Sie sollen somit erstmalig eine Vergütung erhalten. Die Verhandlungen zu den Auszubildenden werden am 28. Februar fortgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Februar 2019 18:10 Uhr

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