Netzhoppers patzen gegen den Vorletzten

Netzhoppers patzen gegen den Vorletzten

Die Netzhoppers KW-Bestensee hatten sich eine Menge vorgenommen. Sie wollten nach der Partie gegen den TV Rottenburg in der Volleyball-Bundesliga nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und sich dann in den restlichen Spielen auf den Kampf um die Playoff-Plätze konzentrieren. Das Vorhaben schlug fehl. «Vielleicht lag es an der Nervosität, auch unsere Annahme war zumindest anfangs nicht so stabil wie sonst», bedauerte Trainer Mirko Culic, nachdem seine Mannschaft am Mittwoch gegen den Tabellenvorletzten vom Neckar mit 2:3 verloren hatte.

Culic musste eingestehen: «Rottenburg war besser, vor allem entschlossener und aggressiver.» Dennoch witterten die Netzhoppers ihre Chance. Der dritte Durchgang war entscheidend. Da lag das Team beim Stand von 1:1 nach Sätzen mit 13:20 fast hoffnungslos hinten. Mit einer Aufschlagserie des Kanadiers Arran Chambers begann eine furiose Aufholjagd. Casey Schouten brachte die Netzhoppers beim 24:23 erstmals in Führung. Doch Rottenburg entschied diesen Durchgang nach Abwehr von zwei Satzbällen mit 27:25 für sich.
«Dieser dritte Satz war spielentscheidend», urteilte Culic. Seine Mannschaft leistete sich zahlreiche Unsicherheiten, vom Selbstvertrauen aus den beiden zuvor gewonnenen Heimspielen gegen Düren und VCO Berlin schien wenig übrig geblieben zu sein.
Sechs Spiele haben die Netzhoppers noch in der Hauptrunde. Am Sonntag (1700 Uhr) in Bühl sowie später daheim gegen Giesen und Herrsching sollen die Punkte zum Klassenerhalt eingefahren werden. Eher Lehrstunden erwarten die Brandenburger in den übrigen drei Partien gegen Frankfurt sowie bei den BR Volleys und beim VfB Friedrichshafen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Februar 2019 13:00 Uhr

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