Woidke kritisiert Besetzung von Baggern im Tagebau

Woidke kritisiert Besetzung von Baggern im Tagebau

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Besetzung von Baggern in Lausitzer Braunkohletagebauen durch Kohlegegner verurteilt. «Es hat etwas von Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit», sagte Woidke am Montag in einer Runde mit Kommunalpolitikern in Cottbus nach Angaben der Staatskanzlei. «Es widerspricht völlig den demokratischen Spielregeln.»

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht vor Beginn der nicht öffentlichen Betriebsversammlung. Foto: Monika Skolimowska

Umweltaktivisten hatten in Jänschwalde und Welzow Süd Bagger besetzt. Die Bürgermeisterin von Spremberg, Christine Herntier (parteilos), kritisierte, die Menschen in der Region würden mit der Besetzung vor den Kopf gestoßen. Die Kohlekommission - der auch Herntier angehört - hatte einen Braunkohleausstieg bis spätestens 2038 vorgeschlagen. Milliardenhilfen und Infrastrukturprojekte sollen das abfedern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Februar 2019 16:20 Uhr

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