Ministerin: Angebote zur Krebsfrüherkennung nutzen

Ministerin: Angebote zur Krebsfrüherkennung nutzen

Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) hat an die Brandenburger appelliert, alle Möglichkeiten zur Krebsfrüherkennung zu nutzen. Krebs sei nach wie vor eine gefährliche Krankheit, auch wenn sie mittlerweile gut behandelbar sei, sagte sie am Sonntag laut einer Mitteilung. Am Montag wird der Weltkrebstag begangen.

Susanna Karawanskij

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Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke). Foto: Christoph Soeder/Archiv

Aber Krebs mache auch Angst, betonte die Ministerin. Hautkrebsscreening oder eine Darmspiegelung sollten regelmäßig zur Vorsorge genutzt werden. Je früher eine Erkrankung erkannt und behandelt werde, desto größer seien die Heilungschancen.
Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs den Angaben zufolge die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Männer erkranken meist neu an Prostata-, Lungen- und Darmkrebs, Frauen an Brust-, Darm- und Lungenkrebs. Laut Schätzungen des Gemeinsamen Krebsregisters der neuen Länder und Berlins erkrankten im Vorjahr in Brandenburg rund 7400 Frauen und 9200 Männer an Krebs - ohne sogenannten «weißen Hautkrebs».
Am 22. und 23. Februar läuft in Potsdam der Brandenburger Krebskongress mit dem Titel «Onkologie im Land Brandenburg - immer in Bewegung».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. Februar 2019 12:00 Uhr

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