Bürgermeisterin sieht Perspektiven durch Kohlekompromiss

Bürgermeisterin sieht Perspektiven durch Kohlekompromiss

Der Kompromiss der sogenannten Kohlekommission kann der Lausitz nach Ansicht der Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier Zukunftsperspektiven bringen. «Wir aus der Region mussten uns einiges abringen lassen, haben dafür aber auch einiges bekommen», sagte die parteilose Herntier, die Mitglied der Kommission ist, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. «Es ist ein Kompromiss, den ich mittragen kann.» Es gebe einen Koffer an Instrumenten für die Region, nicht nur mit Geld.

Christine Herntier

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Christine Herntier (parteilos),Bürgermeisterin von Spremberg. Foto: Monika Skolimowska/Archiv

Die Bürgermeisterin nannte einen Betrag von 18 Milliarden Euro Hilfe für die Lausitz in Brandenburg und Sachsen für die nächsten 20 Jahre, lang erwartete Infrastrukturmaßnahmen und 5000 Behördenarbeitsplätze - dies allerdings für alle Kohlereviere. Sie forderte die Bundesregierung auf, ausreichend Geld zur Verfügung zu stellen. «Man kann nicht nur den Kohleausstieg fordern, man muss das Ganze dann auch ermöglichen.» Spremberg liegt in der Nähe des Braunkohle-Kraftwerks Schwarze Pumpe und des Tagebaus Welzow-Süd.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 27. Januar 2019 13:00 Uhr

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