Netzhoppers droht die Fortsetzung ihrer Niederlagen-Serie

Netzhoppers droht die Fortsetzung ihrer Niederlagen-Serie

Der Abend verlief freudlos für die Netzhoppers KW-Bestensee. Im letzten Hinrundenspiel der Volleyball-Bundesliga fertigen die United Volleys Frankfurt ihren Gast aus Brandenburg am Mittwoch kurz und schmerzlich mit 3:0 ab. Es war für die Netzhoppers die vierte Niederlage in Folge.

Die Leistung der Mannschaft macht wenig Hoffnung, dass ihr in den nun anstehenden schweren Spielen auswärts bei den Alpenvolleys Haching (19.1.) und der SVG Lüneburg (23.1.) sowie daheim gegen Düren (26.1.) eine Trendwende gelingt. Trainer Mirko Culic dennoch bleibt positiv gestimmt: «Die Liga ist in dieser Saison total ausgeglichen, da entscheiden oft Kleinigkeiten».
Vor der trostlosen Kulisse von nur 441 Zuschauern in der 5000 Leute fassenden Fraport Arena von Frankfurt konnten die Netzhoppers nur im dritten Satz mithalten. Sie gingen nach einem Aufschlag von Routinier Dirk Westphal sogar 22:21 in Führung, verbuchten danach aber keinen einzigen Punkt mehr. «Wir haben in der Phase unnötig den Fuß vom Gaspedal genommen, das haben die Netzhoppers ausgenutzt», sagte Frankfurts Trainer Stelio DeRocco.
Vor der Saison liebäugelten die Netzhoppers noch damit, am Ende der Hauptrunde als Sechster in die Playoffs einzuziehen. Nach der Hälfte der Spiele ist die Mannschaft nun Tabellenneunter. Der angestrebte sechste Rang liegt bereits zwölf Punkte entfernt - Tendenz eher steigend: Gegen die drei nächsten Gegner haben die Netzhoppers ihre Hinrundenspiele allesamt verloren und dabei nur zwei Satzgewinne geschafft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 10. Januar 2019 09:50 Uhr

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