Bahnchef begutachtet neues Ostkreuz

Bahnchef begutachtet neues Ostkreuz

Nach zwölf Jahren Bauzeit ist das Bahnprojekt Ostkreuz fertig. Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag wird ein neuer Regionalbahnsteig in Betrieb genommen, außerdem ein drittes und viertes S-Bahn-Gleis zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof. Dadurch beseitigt das Unternehmen ein Nadelöhr an diesem Abschnitt der Stadtbahn, Parallelfahrten von zwei S-Bahnen sind nun möglich.

Der Bahnhof Ostkreuz

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Ein Regionalzug fährt aus Richtung Ostkreuz kommend am historischen Wasserturm vorbei. Foto: Soeren Stache/Archiv

Bahn-Vorstandschef Richard Lutz kommt bereits am Donnerstag mit den Staatssekretären Frank Nägele aus Berlin und Ines Jesse aus Brandenburg, um das gesamte Bauwerk in Augenschein zu nehmen, wie die Deutsche Bahn mitteilte.
Am Ostkreuz steigen im Durchschnitt täglich 123 000 Menschen ein, aus oder um. Es ist der größte Nahverkehrsknotenpunkt Berlins. Seit 2006 wurde das Ostkreuz für rund 500 Millionen Euro umgebaut und modernisiert, während der Verkehr weiterlief. Seit 2012 überspannt eine gläserne Halle die Ringbahnstrecke am Ostkreuz. Das neue Empfangsgebäude und einige Vorplätze sind noch nicht fertig.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. Dezember 2018 13:50 Uhr

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