AfD in Brandenburg stellt sich vor ihre Jugendorganisation

AfD in Brandenburg stellt sich vor ihre Jugendorganisation

Nach der Kritik der Bundes-AfD an Äußerungen aus ihrer Jugendorganisation hat sich die AfD Brandenburg ausdrücklich zu ihrer Jugendorganisation bekannt. «Wir stehen geschlossen zum Landesverband der Jungen Alternative in Brandenburg als unserem bewährten Jugendverband», heißt es in einem einstimmigen Beschluss des Landesvorstandes, wie die Partei mitteilte. Landeschef Andreas Kalbitz erklärte: «Ich vertraue auf unsere JA und danke unseren jungen Mitstreitern für Ihren Einsatz!»

Der Bundesvorstand der rechtspopulistischen Partei hatte in der Affäre um Rechtsradikale in der Jugendorganisation zuvor erklärt: «Mit Abscheu nimmt der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland menschenverachtende Einzeläußerungen von Mitgliedern der Jungen Alternative (JA) zur Kenntnis. Er erwartet von der JA, dass sie sich unverzüglich von diesen Mitgliedern trennt.»
Ein Parteikonvent solle zudem einen Antrag auf Änderung der Parteisatzung prüfen, um eine mögliche Trennung von der Jugendorganisation vorzubereiten. Hintergrund des Beschlusses sind den Angaben zufolge rassistische Äußerungen sowie Gewaltfantasien in Internetforen der Parteijugend.
Die Brandenburger AfD sprach sich gegen eine Abspaltung der Landes-Jugendorganisation aus. «Jede Bestrebung, die eine Abgliederung oder Auflösung der JA Brandenburg intendiert, lehnen wir entschieden ab», hieß es in der Erklärung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. November 2018 15:50 Uhr

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