Schröter eröffnet Gedenkstätte für ermordete Polizisten

Schröter eröffnet Gedenkstätte für ermordete Polizisten

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke eröffnen heute in Potsdam eine Gedenkstätte für im Dienst ermordete Polizisten. Auf dem Gelände des Polizeipräsidiums sollen drei Stelen an die Opfer erinnern.

Karl-Heinz Schröter

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Karl-Heinz Schröter (SPD), Innenminister in Brandenburg, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Eine Stele ist dem Potsdamer Polizisten Martin Heinze gewidmet, der im August 1995 bei der Verfolgung eines flüchtenden Einbrechers erstochen worden war. Der Täter wurde wenig später gefasst. Eine weitere Stele gilt dem Beamten Steffen Meyer, der im November 2009 von einem Autodieb vor seiner privaten Garage erstochen worden war. Der Täter wurde bis heute nicht ermittelt.
Auf einer dritten Stele wird der beiden Polizisten Torsten Kratz und Torsten Paul gedacht, die im Februar 2017 von einem flüchtenden Gewaltverbrecher an einer Kontrollstelle in Oegeln (Oder Spree) überfahren worden waren. Der Täter wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Zu der Eröffnung der Gedenkstätte sind auch die Angehörigen der getöteten Polizisten eingeladen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 7. November 2018 02:20 Uhr

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